Freitag, 7. September 2012


Technik News am 07.09.2012

N24

Kampf um Marktanteile 


Motorola stellt neue 
Android-Smartphones vor

Link:  


Es geht um alles: 

Nur Stunden nach Nokias Vorstellung 
des Lumia 920 stellte Motorola gleich 
drei neue Smartphones vor. 

Damit nicht genug: 

Der nächste Konkurrent steht 
schon in den Startlöchern.

Große Bildschirme werden endgültig 
zum Standard im Smartphone-Geschäft. 

Sowohl Motorola als auch Nokia 
präsentierten neue Geräte, die eine 
Bildschirmdiagonale von deutlich 
mehr als vier Zoll (gut zehn cm) haben. 

Am Donnerstag geht der 
heiße September in der 
Mobilfunk-Branche weiter: 

Der Online-Einzelhändler Amazon will 
etwas neues in Kalifornien präsentieren. 

Erwartet wird eine neue Version 
des Tablets Kindle Fire, zudem halten 
sich hartnäckig Spekulationen, dass 
Amazon auch sein erstes Smartphone 
vorstellen könnte.

Motorola zeigte in New York drei 
neue Modelle seiner Razr-Baureihe: 

Die größeren Droid Razr HD und 
Droid Razr Maxx HD sowie das etwas 
kleinere Droid Razr M. 

Der inzwischen zu Google gehörende 
Handy-Pionier verspricht bei allen drei 
Modellen besonders lange Batterielaufzeiten, 
Displays mit hoher Auflösung und eine 
schnelle LTE-Datenübertragung.

Unklar ist allerdings, ob die Geräte auch 
in Europa zu kaufen sein werden. 

In den USA werden sie exklusiv über 
den größten Netzbetreiber Verizon 
Wireless angeboten. 

Das Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag 
bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines 
Apple iPhone 4S. 

Motorola verspricht, dass das Modell in den 
äußeren Abmaßen kaum größer sei als ein 
iPhone, aber über einen größeren Bildschirm 
verfüge: 4,3 Zoll (10,9 cm) zu 3,5 Zoll. 

Das Razr HD hat ein 4,7 Zoll großes Display, 
genauso wie der mit einer größeren Batterie 
versehene Bruder Razr Maxx HD. 

Die Motorola-Handys laufen mit dem 
Google-Betriebssystem Android.

 

Vorstellung von Lumia 920


Wenige Stunden zuvor hatte Nokia 
ebenfalls in New York seine beiden 
ersten Smartphones mit dem 
kommenden Microsoft-Betriebssystem 
Windows Phone 8 vorgestellt. 

Der einstige Handy-Weltmarktführer 
setzt bei den Lumia-Modellen 920 und 
820 auf zwei Schwerpunkte: 

Bilder und Karten. 

Die neue PureView-Kamera mit 
einem für Handys ungewöhnlichen 
Verwackelungsschutz soll 
deutlich bessere Bilder und Videos 
unter anderem bei schlechten 
Lichtverhältnissen ermöglichen. 

Und die Karten erweitert Nokia mit 
neuen Funktionen: «City Lens» etwa 
zeigt im Displays Informationen zu 
Geschäften an, wenn man die Kamera 
auf eine Straße richtet.

Mit einer Video-Demonstration 
schoss sich Nokia allerdings ins Knie. 

In dem Clip, der die Vorzüge einer Bildstabilisierungsfunktion 
demonstrieren sollte, erkannten 
Reporter des Blogs "The Verge" in 
einem Spiegelbild professionelle 
Kameraausrüstung. 

Der Hersteller musste danach einräumen, 
dass das Video nicht mit einem Lumia 
aufgenommen wurde, wie man es während 
der Präsentation annehmen konnte.

In der kommenden Woche geht die 
Neuheiten-Parade weiter: 

Am Mittwoch dürfte Apple sein 
nächstes iPhone vorstellen. 

Und am 19. September stehen neue 
Geräte vom Konkurrenten HTC an.

(dpa, RTR, N24)



N24


Chrome, Firefox und Co.

 

Neue Browser für das Smartphone


Die Standard-Browser für 
Smartphones bekommen Konkurrenz. 

Alternativen wie Chrome, Firefox, Opera 
oder Dolphin drängen auf den Markt. 

Sicherheit und Schnelligkeit steht 
bei den Anbietern im Fokus.

Link:  
http://www.n24.de/news/newsitem_8197587.html



N24

Neues Patent von Google

Gesichtserkennung entsperrt Geräte



Google ist um ein Patent reicher: 

Mittels Gesichtserkennung können 
User künftig ihre Tablets und 
Smartphones entsperren lassen. 

Allerdings ist die neue Funktion 
noch experimenteller Natur.

Das US-Patenamt hat Google 
ein Patent auf das Entsperren 
von Mobilgeräten per 
Gesichtserkennung erteilt. 

Das berichtet das Online-
Portal heise.de. 

Das am vergangenen Dienstag 
zugeteilte Patent beschreibt eine 
Methode, bei der eine Kamera, die 
an einem Computer angeschlossen 
ist, ein Bild des Anwenders anfertigt.

Dieses Foto wird mit bereits 
vorhandenen Bildern verglichen, 
um einen rechtmäßigen Nutzer 
zu erkennen und ihm den Zugang 
zu dem Gerät zu gewähren. 

Wenn die Identifikation scheitert, 
kann der Nutzer sich mit einer 
festgelegten Geste auf dem 
Touchscreen oder der Eingabe 
eines Passworts an dem Gerät 
anmelden.

Google-Konkurrent Apple hat im 
vergangenen Dezember ebenfalls 
einen Patentantrag für eine ähnliche 
Technik eingereicht. 

Im Unterschied zu Googles Technik - 
bei der es um den Zugang zu einem 
System geht - liegt hier der Schwerpunkt 
darauf, Störungen der biometrischen 
Erkennung beispielsweise bei 
verschiedenen Lichtverhältnissen
auszugleichen.

 

Funktion beim Tablet Nexus 7 

und Smartphone Galaxy S3


Das Google-Betriebssystem Android 
enthält die Gesichtserkennungs-
funktion seit der Version 4.0. 

Sie wird beispielsweise beim Google-
Tablet Nexus 7 und beim Samsung-
Smartphone Galaxy S3 als Login-
Methode angeboten. 

Für die Identifizierung des Anwenders 
können Merkmale wie relative Position, 
Größe und Umrisse der Augen, Nase, 
Wangenknochen und Wangen 
berücksichtigt werden.

Kurz nachdem Google die Funktion 
auf den Markt brachte, wurde 
demonstriert, dass sie leicht 
umgangen werden kann. 

Google selbst räumte ein, dass sie 
als experimentell anzusehen sei 
und nur wenig Sicherheit biete. 

Die Fachzeitschrift "c't" empfiehlt 
daher, besser eine numerische PIN 
oder ein Passwort einzugeben.

 (dpa, N24)  






Smartphone Lumia 920  
 
Für Nokia geht es um alles


Nokia will mit neuen Kartendiensten 
und einer stark verbesserten Kamera 
verlorenen Boden im boomenden 
Smartphone-Markt zurückgewinnen. 

Der einstige Handy-Marktführer hat 
in New York sein neues Smartphone-
Flaggschiff Lumia 920 mit dem 
kommenden Betriebssystem Windows 
Phone 8 von Microsoft vorgestellt. 

Das Gerät soll den Abstand bei den 
Verkäufen zu Samsung mit seinen 
Android-Smartphones und Apples 
iPhone verringern. 

Microsoft-Chef Steve Ballmer trat 
persönlich auf die Bühne, um dem 
Partner den Rücken zu stärken.

"Das ist das innovativste Smartphone 
der Welt", verkündete die verantwortliche 
Nokia-Managerin Jo Harlow bei der 
Vorstellung in New York. 

Die Börsianer waren davon nicht 
besonders überzeugt: 

Noch während der großen 
Präsentation sackte die Aktie 
in Helsinki um rund 15 Prozent 
auf 1,95 Euro ab. 

Das Papier hatte Mitte Juli 
allerdings noch ein Allzeit-Tief 
bei 1,33 Euro erlebt.

 

Hoffen auf die "Wunderkamera"


Nokia konzentrierte sich bei der
Präsentation in New York auf
zwei große Schwerpunkte: 

Bilder und Karten. 

Unter dem Markennamen PureView
bekommt das Lumia 920 eine Kamera,
die nach Angaben des Konzerns fünf
Mal mehr Licht aufnehmen kann als üblich. 

Das soll bessere und vor allem schärfere 
Bilder ermöglichen, zum Beispiel auch bei 
schlechten Lichtverhältnissen. 

Die Fotos sollen auf dem großen
gebogenen Bildschirm mit einer
Diagonalen von 4,5 Zoll (11,4 cm)
besonders gut dargestellt werden. 

Es sei die beste Kamera in einem
Smartphone überhaupt, versprach Harlow. 

Elop schwärmte von einer "Wunderkamera".

Die Karten erweitert Nokia mit neuen
Funktionen: "City Lens" etwa zeigt im
Displays Informationen zu Geschäften an,
wenn man die Kamera auf eine Straße richtet. 

Der Akku des Telefons lässt sich 
zudem drahtlos aufladen. 

Das Modell Lumia 820 enthält
viele Funktionen des großen
Bruders - und zudem kann man
die Gehäuse-Rückseite wechseln.

Microsoft-Manager Joe Belfiore
stellte in New York erste Einzelheiten
zum neuen Betriebssystem
Windows Phone 8 vor. 

Es lässt sich stärker personalisieren,
hat Nokias Kartendienste noch tiefer
integriert und bietet verbesserte
Funktionen zur Bildbearbeitung wie
 eine Gesichtserkennung. 

Nokia setzt große Hoffnungen in
die Plattform, um die immer noch 
schwächelnden Smartphone-Verkäufe
anzukurbeln.


Nokia unter Druck


Von den aktuellen Lumia-Modellen
mit Windows Phone 7 wurden im
vergangenen Quartal vier Millionen
Geräte verkauft. 

Das ist zwar eine deutliche
Steigerung - aber bei weitem
nicht genug, um vorne
mitzumischen. 

Samsung setzte in dieser Zeit
rund 50 Millionen Smartphones ab. 

Apple kam auf rund 26 Millionen
iPhones, obwohl viele Kunden
schon auf das nächste Modell
warteten, das kommende Woche
vorgestellt werden dürfte.

Nokia und Elop stehen
massiv unter Druck. 

Der einstige Microsoft-Manager
hat bei Nokia voll auf die Windows-
Phone-Karte gesetzt und muss
nach fast zwei Jahren an der
Spitze größere Fortschritte vorweisen. 

Der finnische Handy-Konzern schreibt
Quartal für Quartal hohe Verluste, die
Aktie steckt tief im Keller fest, die
großen Rating-Agenturen stuften
die Bewertungen auf Ramsch-Niveau 
herab.

Auch Microsoft muss dringend die
Marktposition seiner Windows-
Phone-Plattform verbessern. 

Im vergangenen Quartal haben die
Lumia-Smartphones zwar nahezu
im Alleingang den Marktanteil des
Systems erstmals deutlich steigen lassen -
es war aber nur eine Verbesserung von
1,6 auf 2,7 Prozent, wie die Marktforscher
von Gartner berechneten. 

Das Google-Betriebssystem
Android dominiert den Markt mit
mehr als 60 Prozent.

Microsoft-Chef Ballmer warb um 
Software-Entwickler: Mit 400 Millionen
Geräten von Windows 8 und Windows
Phone 8, die laut Prognosen pro Jahr
verkauft werden dürften, biete sich
eine große Chance. 

Für Windows-Telefone gibt es bisher
deutlich weniger Apps als für iPhone
oder Android.

Nokia und Microsoft machten am
Mittwoch den Anfang für eine ganze
Welle von Neuheiten in der Branche. 

Wenige Stunden später will der inzwischen
zu Google gehörende Konkurrent Motorola
etwas Neues zeigen. 

Am Tag darauf wird vom Online-
Einzelhändler Amazon die
nächste Generation seines
Tablets Kindle Fire erwartet. 

Und Apple verschickte am Dienstag 
Einladungen zu einem Termin am 12. 
September und deutete darin die 
Vorstellung des nächsten iPhone an.


(dpa, N24)



Bild

Kindl Fire: 

Amazon bringt Tablet-PCs 
nach Deutschland – und das 
zum absoluten Kampfpreis! 

Amazon bringt Tablet-PCs 
nach Deutschland
www.bild.de

bringt jetzt auch Amazon 
einen Tablet-PC auf 
Modell Fire HD vorgestellt.
Amazon bringt Tablet-PCs nach Deutschland



















Foto: dapd

Amazon-Gründer Jeff Bezos 
zeigt stolz sein neuestes Produkt

Fire & Fire HD  

Amazon bringt Tablet-PCs 

nach Deutschland


Nach Apple und Google bringt jetzt 
auch Amazon einen Tablet-PC auf 
den deutschen Markt.

Der Online-Versandhändler zeigte 
gestern Nacht auf einer Pressekonferenz 
im amerikanischen Santa Monica einen 
neuen Tablet-PC mit dem Namen Fire HD. 

Dessen Vorgänger Fire war in den USA 
ein Hit, jetzt sollen beide Modelle erstmals 
auch in Deutschland verkauft werden.

„Die Geräte, mit denen man Bücher lesen, 
Musik hören, im Web surfen, E-Mails schreiben 
und Filme anschauen kann werden ab dem 25. September ausgeliefert." erklärt Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber BILD.

Beide Modelle haben ein 7-Zoll-Display. 

Der 159 Euro teure Fire (189x120x12mm; 400g) 
zeigt auf dem Bildschirm 1024x600 Pixel, hat 
8 Gigabyte Speicher. 

Der Fire HD (193x137x10mm, 395g) 
zeigt auf seinem Touchscreen 
1280x800 Bildpunkte, kostet mit 
16 GB 199 Euro, mit 32 GB 249 Euro.

Neben den Tablets gibt es in auch eine neue 
Version des eBook-Readers Kindle, der vor 
allem um 20 Euro günstiger wurde, jetzt nur 
noch 79 Euro kosten soll.

Amazon erreicht die vergleichsweise 
günstigen Preise, weil der Versandhändler 
beim Verkauf der Geräte kaum Gewinn macht.

Amazon-Gründer Jeff Bezos 
erklärte in Santa Monica: 

„Wir wollen Geld verdienen, wenn 
unsere Kunden die Geräte benutzen, 
nicht wenn sie sie kaufen."

Will meinen: 

Amazon verdient an den Büchern, 
MP3-Songs, Apps und Filmen, die 
mit den Tablets gekauft werden, 
nicht mit den Geräten selbst.´

Für den US-Markt zeigte Bezos 
auch einen neuen Kindle mit 
weißem statt grauem Bildschirm 
und eine 8-Zoll-Version des Fire HD 
mit LTE-Datenfunk. 

Diese beiden Geräte sollen 
jedoch bis auf Weiteres nicht 
nach Deutschland kommen.

Entgegen einiger Gerüchte stellte  
Amazon gestern Abend kein 
eigenes Smartphone vor.

Video description
Quelle: dapd




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