Dienstag, 11. September 2012



News  am Freitag, 07.09.2012

Bild

Verändert das Internet 
unsere Liebesbeziehungen?

 
Wie das Internet 
Beziehungen beeinflusst: 

Eifersucht in Zeiten 
von Facebook


Link:  
http://www.bild.de/ratgeber/partnerschaft/eifersucht/facebook-internet-beziehungen-beeinflusst-26070542.bild.html

Wie das Internet Beziehungen beeinflusst: Eifersucht in Zeiten von Facebook
Foto: iceteastock - Fotolia

In Zeiten des Internets nimmt 
Eifersucht ganz neue Formen an


Psychologin Prof. Dr. Wera Aretz  
Foto: Christian Knieps



Psychologin Prof. Dr. Wera Aretz (40) 
forscht im Bereich Business-Psychologie 
an der Hochschule Fresenius in Köln. 

Daneben ist sie Chefredakteurin 
des Fachmagazins 
„Journal of Business and Media Psychology“. 

Sie ist verheiratet – und 
selbst nicht auf Facebook

Verstärkt Facebook 
Eifersucht in der Liebe?

Ja. Laut einer Studie der 
kanadischen Psychologin 
Amy Muise fördert Facebook 
die Eifersucht.

Je häufiger Menschen 
im Netz unterwegs sind, 
desto schlimmer ist es.




N24


Das Dengue-Fieber breitet 
sich weltweit rasant aus. 

Das gefährliche Virus ist nun offenbar 
auch in Griechenland aufgetaucht. 
Ein Mensch stirbt an der Tropenkrankheit, 
die Angst vor dem Virus steigt.

 
Angst vor Tropenkrankheit - 
Grieche stirbt am Dengue-Fieber

Link:  

In Griechenland ist ein Mann 
wahrscheinlich am Dengue-Fieber 
gestorben. 

Experten zufolge hatte sich zuvor seit 
fast 85 Jahren niemand im Land selbst 
mehr mit dem Virus angesteckt.

Rasante Ausbreitung

Dengue-Fieber tritt vorwiegend in den 
Tropen und Subtropen auf, breitet sich 
seit Jahren jedoch zunehmend aus. 

Im Jahr 2010 traten Fälle in Kroatien und 
Südfrankreich auf. 

In Deutschland wird die Krankheit immer 
wieder eingeschleppt, meist als "Mitbringsel" 
von Fernreisen. 

Zu den Symptomen zählen starkes Fieber, 
Kopf- und Gliederschmerzen. 

In schweren Fällen treten innere 
Blutungen oder ein Schocksyndrom auf. 

Dengue-Fieber wird durch 
bestimmte Mücken übertragen. 

Einen Impfstoff gibt es nicht.

Ende der 1920er Jahre, vor der lokalen 
Ausrottung der Überträgermücke, wütete 
in Griechenland eine der größten 
dokumentierten Dengue-Epidemien. 

Damals erkrankten Experten zufolge rund 
eine Millionen Menschen, etwa 1000 starben.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich 
das von Viren ausgelöste Leiden zu einer 
der gefährlichsten Infektionskrankheiten 
entwickelt. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 
schätzt, dass sich pro Jahr rund 50 bis 
100 Millionen Menschen anstecken. 

Etwa 2,5 Prozent der Erkrankten sterben. 

Hauptgrund für die Zunahme sei, 
"dass die sehr anpassungsfähige 
Überträgermücke durch den weltweiten 
Handels- und Tourismusverkehr in immer 
mehr Länder gelangt und sich dort ansiedelt", 
teilte das CRM Centrum für Reisemedizin 
in Düsseldorf mit. 

Die Behörden in Griechenland 
nähmen den Fall sehr ernst.

(dpa, N24) 07.09.2012 12:45 Uhr






N24

Ein neuer Wahlwerbspot von Barack Obama 
stellt den US-Präsidenten am Beispiel einer 
Arbeiterin aus der Stadt Toledo als Retter 
von Industrie und Arbeitsplätzen dar.

 
US-Autoindustrie - 
Obama als Kämpfer 
für Arbeitsplätze

Link:  
http://www.n24.de/mediathek/us-autoindustrie-obama-als-kaempfer-fuer-arbeitsplaetze_1576819.html


Vorschaubild

Die Automobilindustrie spielt in Toledo 
im US-Bundesstaat Ohio eine große Rolle. 

Nach der Schließung eines Werkes 
standen viele Menschen vor dem Nichts. 

Heute haben die Meisten wieder einen Job.





tagesschau

Link: http://www.tagesschau.de/

Flugbegleiter der Lufthansa wollen streiken

Tarifstreit mit der 
Gewerkschaft UFO

Lufthansa macht 

Flugbegleitern Zugeständnisse

Die Lufthansa kommt der Flugbegleiter-
Gewerkschaft UFO in einem zentralen Punkt 
entgegen: Das Unternehmen kündigte an, 
auf den Einsatz von Kabinen-Leiharbeitern 
am Standort Berlin zu verzichten. 

Derweil bestreiken die Flugbegleiter die 
Lufthansa bundesweit, das befürchtete 
Chaos blieb aber aus. [mehr]


Abstimmung bei Ärzteverbänden

Honorarstreit mit 
den Krankenkassen

Ärzte kündigen erste 

Protestaktionen an

Im Honorarstreit mit den Kassen ergreifen 
die niedergelassenen Ärzte erste Maßnahmen. 

Die Bundesvereinigung KBV forderte die 
Mediziner auf, ab Montag keine Bonushefte 
auszufüllen und keine schriftlichen Anfragen 
der Kassen zu beantworten. 

Das soll den Kassen die Belastung durch 
Bürokratie verdeutlichen. [mehr]



Rotes Kreuz in Syrien

Gespräche mit dem 
Roten Kreuz in Damaskus

Assad verspricht 

leichtere humanitäre Hilfe

Unter dem Bürgerkrieg in Syrien 
leidet vor allem die Zivilbevölkerung. 

Diesen Eindruck hatte vor Ort 
auch IKRK-Chef Maurer. 

Die Schicksale der Menschen rund 
um die Hauptstadt hätten ihn "schockiert". 

Präsident Assad habe ihm zugesichert, 
die medizinische und humanitäre Hilfe 
zu erleichtern. [mehr]


Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (Foto: dapd)

Guerillakrieg in Kolumbien

Präsident lehnt 

Waffenstillstand der FARC ab

Der kolumbianische Präsident Santos 
ist gegen eine von den FARC-Rebellen 
geforderte Waffenruhe während der 
geplanten Friedensverhandlungen. 

Stattdessen will Santos die militärische 
Offensive gegen die Bewegung fortsetzen. 

Im Oktober wollen beide Seiten 
Friedensgespräche in Oslo aufnehmen. [mehr]



Ein Boot der Küstenwache bringt die geretteten Flüchtlinge an Land (Quelle: Italienische Küstenwache) (Foto: dpa)


Flüchtlingsboot im 
Mittelmeer gekentert

Dramatische Rettung 

vor Lampedusa

56 Menschen sind vor der italienischen 
Insel Lampedusa aus einem Flüchtlingsboot 
gerettet worden. 

Für andere Passagiere kam jede Hilfe zu spät. 

Das Flüchtlingsdrama ist kein Einzelfall:  

In diesem Jahr haben bereits mehrere Hundert Menschen die Flucht nach Europa mit dem Leben bezahlt.  

Von Stefan Troendle. [mehr]


Erdbeben in Yunnan, China (Foto: picture alliance / Photoshot) 










Naturkatastrophe in
Südwesten Chinas

Dutzende Tote bei 

schwerem Erdbeben

Bei zwei Erdbeben im Südwesten Chinas 
haben zahlreiche Menschen ihr Leben verloren. 

Etwa 20.000 Wohnhäuser wurden durch 
die Erdstöße der Stärke 5,7 zerstört. 

Rund 100.000 Menschen mussten ihre 
Häuser in dem Erdbebengebiet verlassen. 

Auf die beiden Hauptbeben folgten 
mehrere Nachbeben. [mehr]


Folgen der Euro-Krise in Spanien: 

Auch Feuerwehrleute 
von striktem Sparprogramm 
betroffen. 

Verstehen Sie die Wut 
der Betroffenen?
Video| Sparprogramm 
hat auch Auswirkungen 
auf Bekämpfung der Waldbrände



Polizist in Marseille (Foto: REUTERS)


Reportage aus Marseille

Wo Drogendealer das 

Quartier beherrschen

Die Gewalt in der südfranzösischen 
Hafenstadt Marseille eskaliert. 

Dieses Jahr starben bei 
Revierkämpfen zwischen 
Drogenbanden schon 14 Menschen. 


Nach dem letzten Mord 
riefen Lokalpolitiker um Hilfe. 

Nun schickt die Regierung 
205 zusätzliche Polizisten.  

Daniela Kahls schildert die Macht der Banden in der Stadt. [mehr]
AudioBlutige Bandenkriege in Marseille [D. Kahls, ARD Paris]



Renault schenkt Papst Benedikt XVI. ein neues, elektrisch betriebenes Papamobil. (Foto: dapd) 










Das neueste Papamobil wird 
mit einem Elektromotor betrieben

Benedetto elektrisch - 

Der Papst fährt Kangoo

Panzerglas, ein erhöhter Stuhl, Trittstufen: 

Wenn der Papst auf Reisen geht, darf 
das Papamobil nicht fehlen. 

Seit jeher lässt sich das Oberhaupt der 
Katholischen Kirche in einer Anfertigung 
von Mercedes chauffieren. 

Das neueste Modell ist batteriebetrieben - 
und von Renault.  

Von Stefan Troendle. [mehr]
AudioVatikan stellt batteriebetriebenes Papamobil vor [S. Troendle, ARD Rom]



UFO-Streik (Foto: REUTERS)


Streik der Flugbegleiter 
bei der Lufthansa

UFO startet Streik - 

dennoch erste Annäherung

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat 
ihren bislang größten Streik begonnen - 
und sorgt damit bundesweit vermutlich für 
rund 1000 Flugausfälle bei der Lufthansa. 

Mehr als 100.000 Passagiere sind 
nach Angaben der Airline betroffen. 

Doch es gibt auch ein Signal der Annäherung: 

Beide Seiten reden wieder miteinander. [mehr]

Eine Frau mit Regenschirm vor der EZB in Frankfurt (Foto: dapd)


Fragen und Antworten

Was darf die 

Europäische Zentralbank?

Die EZB will den kriselnden Eurostaaten 
helfen und künftig Staatsanleihen in 
unbegrenzter Höhe kaufen. 

Doch was bedeutet das? 

Und: 

Warum ist die Entscheidung so umstritten?  

Rolf-Dieter Krause beantwortet die wichtigsten 
Fragen zum Beschluss der Euro-Notenbanker. [mehr]






Ankauf von Staatsanleihen

Berliner Sorgen nach 

den Frankfurter Beschlüssen

Die Kritik am EZB-Beschluss, 
Staatsanleihen von Krisenstaaten 
zu kaufen, geht quer durch die 
politischen Reihen: 

Von gesetzeswidrigen 
Beschlüssen bis hin zu einem 
"schwarzen Tag für die deutschen Sparer" 
ist die Rede. 

Doch es gibt auch Beifall für die Entscheidung.  

Von Robert Kiendl. [mehr]


Eine Frau mit Regenschirm vor der EZB in Frankfurt (Foto: dapd) 










Ankauf von 
Staatsanleihen 
durch die EZB

Berliner Sorgen nach 

den Frankfurter Beschlüssen


Die Kritik am EZB-Beschluss, Staatsanleihen 
von Krisenstaaten zu kaufen, geht quer durch 
die politischen Reihen: Von gesetzeswidrigen Beschlüssen bis hin zu einem "schwarzen Tag 
für die deutschen Sparer" ist die Rede. 

Doch es gibt auch Beifall für die umstrittene Entscheidung.  

Von Robert Kiendl. [mehr]





Barack Obama (Foto: AFP)











Obama nimmt 
Nominierung offiziell an

"Ich habe nie gesagt, 

dass es leicht wird"

US-Präsident Obama hat seine Anhänger 
auf dem Nominierungsparteitag auf eine 
Schicksalswahl eingeschworen. 

Es werde noch einige Jahre dauern, bis 
Amerikas Probleme gelöst seien, sagte er. 

Deshalb bitte er um mehr Zeit, um Schulden 
abzubauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.  

Von Martin Ganslmeier. [mehr]

Deutschlandtrend  










ARD-DeutschlandTrend

Angst vor Altersarmut - 

Ruf nach dem Staat

Arbeitsministerin von der Leyen hat mit der Zuschussrente offenbar ein wichtiges Thema angestoßen: Laut ARD-DeutschlandTrend 
hat ein Drittel der Erwerbstätigen Angst 
vor Altersarmut. 

Ein Drittel befürwortet die Zuschussrente, 
40 Prozent sind für die Mindestrente. 

Eine Analyse von Jörg Schönenborn. [mehr]



Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) (Foto: dpa) 











Umfrage offenbart 
große Unzufriedenheit

Armee der Enttäuschten

Verteidigungsminister de Maizière 
reformiert die Armee - leise und unaufgeregt. 

Die Mehrheit der Führungskräfte ist mit 
dieser Neuausrichtung äußerst unzufrieden. 

Dies zeigt eine Umfrage des 
Bundeswehrverbandes. 

Vor allem über "weiche" Faktoren 
gibt es viele Beschwerden.  

Christian Thiels berichtet. [mehr]


Sozialarbeiter schauen in einer Roma-Siedlung auf einen Laptop, auf dem ein Video von Viktor Orban läuft. (Foto: REUTERS) 










Gesellschaftliche 
Spannungen in Ungarn

Roma stellen Garde zur 

Selbstverteidigung auf

"Dreckige Zigeuner, wir bringen Euch um." 

Solche Worte hören Roma in Ungarn 
nicht nur, 2009 wurden sie wahr. 

Um mit rechtsextremistischen Bedrohungen 
in ihrem Land künftig besser fertig zu werden, 
haben Roma in der Stadt Pecs nun eine 
eigene Garde gegründet - zur Selbstverteidigung.  

Von Karla Engelhard. [mehr]


Karte von Italien und Tunesien  










Boot vor Lampedusa gekentert

54 Flüchtlinge aus Mittelmeer 

gerettet - viele Vermisste

Auf dem Weg nach Europa ist im 
Mittelmeer erneut ein Flüchtlingsboot 
gekentert. 

54 Menschen wurden vor der 
italienischen Insel Lampedusa gerettet. 

Auf dem Schiff sollen sich nach Angaben 
von Überlebenden etwa 100 Menschen 
befunden haben. 

Die Flüchtlinge waren in Tunesien gestartet.  

Von Stefan Troendle. [mehr]
 
Sojabohnen werden auf einem Feld im brasilianischen Rondonopolis geerntet. (Foto: dpa)

Agrarriese Brasilien

Sorgenfalten trotz Rekordernte

Von einer Rekordernte wie in Brasilien 
können Farmer in den USA derzeit 
nur träumen: 

Während sie selbst nach einer Dürre 
große Teile ihrer Ernte nicht einfahren 
können, wissen Landwirte in Brasilien 
nicht wohin mit ihrem Getreide. 

Korruption und mangelnde Logistik 
verzögern den Export.  

Von Julio Segador. [mehr]

In der Nacht ist in Hannover ein Großbrand in einer Lagerhalle ausgebrochen.   











Großbrand in Hannover

Flammen-Inferno 

behindert Bahnverkehr

Nach dem Ausbruch eines Großbrands 
auf einem Firmengelände in Hannover hat 
die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. 

Die Bahnstrecke Hannover-Hamburg 
war zeitweise gesperrt. 

Fernzüge mussten am Morgen 
umgeleitet werden. 

Aktuell rechnet die Bahn noch mit 
vereinzelten Behinderungen. [ndr]
 
Sendungsbild

Deutscher Radiopreis

And the winner is....

"Für mich war es mit das Wichtigste, 
Lieder ins Radio zu bringen." 

Das erzählte Robbie Williams beim 
"Deutschen Radiopreis" in Hamburg. 

Auch YouTube-Star Ed Sheeran 
bekannte sich zum "Äther". 

Dann durften sie erleben, wie die beste 
Morgensendung, die beste Reportage 
und mehr prämiert wurden.  

Von Sandra Ratzow. [video]

 

Schlusslicht
 
Wladimir Putin  (Foto: dapd)

Putin auf der Suche 

nach neuer Gefolgschaft

Dass er dem Volk den Weg weist, 
ist der Mann ja gewohnt. 

Auch dass nicht alle damit 
einverstanden sind, ist bekannt. 

Ob er sich aber deshalb nun auf 
eine Spezies konzentriert, die wenig 
Widerworte gibt und Führung dankbar 
annimmt, sei dahingestellt. 

Russlands starker Mann, Wladimir Putin, 
jedenfalls überrascht mit einer ungewöhnlichen 
Suche nach neuer Gefolgschaft. 

Udo Lielischkies weiß, wovon hier die Rede ist. [video]
KameraWladimir Putin: Ein Mann der Tat



N24  

Es ist das größte Verfahren 
in der Geschichte des 
Bundesverfassungsgerichts: 

Karlsruhe entscheidetkommende 
Woche über die Rechtmäßigkeit 
des Euro-Rettungsschirm ESM. 

Die Mehrheit der Deutschen ist dagegen.
 
Stoppt Karlsruhe den ESM? - 
Die Deutschen fürchten 
einen Kontrollverlust





Wenige Tage vor der Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm 
ESM hofft eine Mehrheit der Deutschen, dass 
die Kläger Recht bekommen. 


54 Prozent wollen nach einer repräsentativen 
Umfrage, dass die Entscheidungen des 
Bundestages zu ESM und Fiskalpakt noch 
einmal rechtlich überprüft werden. 

Nur 25 Prozent sind der Meinung, dass das 
Gericht die Eilanträge der Euroskeptiker 
abweisen sollte. 

Das ist das Ergebnis einer Umfrage 
des Instituts YouGov.


Die euroskeptische Grundstimmung 
in der Bevölkerung zeigt sich auch 
bei weiteren Antworten. 


So sind 53 Prozent dagegen, 
der Europäischen Union mehr 
Kompetenzenzu übertragen. 

Nur 27 Prozent sind dafür. 

Immerhin 42 Prozent würden ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone begrüßen. 

30 Prozent fänden das nicht gut. 

Allerdings machen sich 56 Prozent 
Sorgen vor einem Auseinanderbrechen 
der Eurozone insgesamt.


Das Bundesverfassungsgericht entscheidet 
am kommenden Mittwoch über Eilanträge 
gegen die Bundestagsbeschlüsse zum 
dauerhaften ESM-Rettungsschirm und 
zum Fiskalpakt, der unter anderem eine Schuldenbremse vorsieht. 

Würde den Klagen stattgegeben, könnte Bundespräsident Joachim Gauck die 
Gesetze nicht unterschreiben. 

Fiskalpakt und ESM würden in der 
Eurozone insgesamt nicht in Kraft treten. 

Über 37.000 Verfassungsbeschwerden 
sind bei Gericht eingegangen. 

Kritiker fürchten, Deutschland gebe die 
Kontrolle über seine Haushaltsmittel 
aus der Hand.

Skeptische Haltung

Die skeptische Haltung der Bundesbürger 
in der Eurokrise ist dabei je nach 
Parteienpräferenz durchaus unterschiedlich 

ausgeprägt. Am stärksten ist die 
Unterstützung für die Kläger in Karlsruhe 
bei Wählern der Linken mit 70 Prozent. 

Es folgen die FDP-Wähler mit 
64 Prozent, SPD (57), Grüne (51) und 
CDU/CSU mit 44 Prozent. 

Aber auch bei der Union haben die Kläger 
mehr Unterstützer als die Gegner (38 Prozent). 

Die Bundesregierung aus Union und FDP 
hofft auf eine Abweisung der Klage.

Für einen Austritt Griechenlands aus der 
Eurozone sind 49 Prozent der FDP-Wähler, 
47 Prozent der Linken, 42 Prozent der Union, 
37 Prozent der SPD und 34 Prozent der Grünen. 

In den neuen Bundesländern ist ein 
Ausscheiden Griechenlands noch etwas 
populärer als im Westen (45 zu 41 Prozent).

Die Sorgen vor einem Auseinanderfallen der Währungsunion sind bei Wählern der Grünen 
(73 Prozent) und der Union (72 Prozent) 
besonders ausgeprägt. 

Anhänger von Linke (45) und FDP (48 Prozent) 
machen sich deutlich weniger Sorgen. 

Persönlich "sehr wichtig" finden den 
Prozess der europäischen Einigung 34 Prozent aller 
Befragten, 46 Prozent antworteten mit 
"teils-teils",15 Prozent mit "nicht wichtig".


 (dpa, N24)  07.09.2012 11:15 Uhr



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