Mittwoch, 27. März 2013



Wichtiges Anliegen des Adlers an 
seine Leser mit Bitte zur Kenntnisnahme.

Lest und diskutiert rege mit. 

Freue mich auf eure ehrlichen Meinungen, die 
alle Beachtung finden und bearbeitet werden.


Heute hat mich ein Freund bei Facebook 
gefragt, ob ich einen Artikel über Leiharbeit 
machen kann und aufzeige wie dieses Instrument 
zum Pferdefuß bei Agenda 2010 entwickelt hat.

Ich will dieser Bitte nachkommen 
und diesen Artikel für euch schreiben. 

Kommt mit auf die Reise durch die Leiharbeit.


EU-Beschluss
Die Höchstarbeitszeit pro Woche beträgt 
48 Stunden, durch individuelle Vereinbarung 
kann es aber auch mehr sein.
 

Allerdings kann die Bereitschaftszeit in 
aktive und inaktive Phasen gesplittet werden. 

Aktive Bereitschaftszeit gilt als Arbeitszeit, 
inaktive Bereitschaftszeit nicht 

Inaktive Bereitschaftszeit kann als Arbeitszeit 
berechnet werden, wenn nationale Gesetze dies vorsehen oder die Sozialpartner das vereinbaren.
 

Eine Arbeitszeit von mehr als 60 Wochenstunden 
ist nur ausnahmsweise und durch Vereinbarung 
der Tarifparteien möglich.
 

Für Beschäftigte, bei denen durch 
Ausnahmeregelungen die inaktive 
Bereitschaftszeit als Arbeitszeit 
gerechnet wird, gilt eine neue 
Obergrenze von 65 Stunden pro Woche.


Statement des Adlers: 


Ist das so? 

Ich glaube das nicht, weil ich weiß das diese 
von Brüssel definierten Sätze längst von 
skrupellosen und profitgierigen Unternehmern 
und Politikern zu einer Pharse verkommen ist.  

Ursprünglich gedacht, um Produktionsspitzen abzufangen, ist dieser gedanke heute leider keinen
Pfifferling mehr wert. 

Von Politik und den Unternehmen wurden die 
Bestimmungen aufgeweicht und die Idee des 
Ganzen ins Gegenteil verkehrt. 

Die neoliberalen Kräft in diesem Land haben 
die Leiharbeit pervertiert und die Ausbeutungs 
Mechanismen und deren Produktivität noch 
erhöht hin zu noch mehr Aufstockern mit Hartz 4.

SPD und Grüne haben die Tore und Türen für den Missbrauch der Leiharbeit erst richtig geöffnet.

Und die Schwarz / Gelben haben sie perfektioniert. 

Wir müssen ein Ende mit den Schwarzen Schafe
dieser  Branche aufräumen und die Leiharbeit
wieder zu dem zu machen, als was sie gedacht war. 

Und das ist auf keinen Fall die Ausbeutung
der Ärmsten durch die Reichen und Lobbyisten.          


Um euch diese Sache verständlicher zu machen, 
möchte ich euch mitnehmen auf eine Reise durch 
Höhen und Tiefen der Leiharbeit.

Hier sind ein paar interessante Ansätze 
auf der Suche nach Definition Leiharbeit.


SPIEGEL ONLINE



 

 

 

 

 

Streit um Leiharbeiter: 


SPIEGEL ONLINE - 18.03.2013

Der Streit um Leiharbeiter bei Amazon eskaliert. 

Nun hat der Online-Händler sogar 
seinen Betriebsrat verklagt. 

Damit will das Unternehmen erreichen, 
65 Arbeitskräfte weiterbeschäftigen zu können. 

Nach dem kritischen Fernsehbericht hatte Amazon 
die Zusammenarbeit mit zwei Firmen umgehend aufgekündigt

Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt unterdessen gegen zwei Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Hensel European Security Services (H.E.S.S.) mit Sitz in 
Kassel wegen Nötigung und Freiheitsberaubung. 

Sie sollen TV-Journalisten in einem Hotelzimmer festgehalten und zur Herausgabe ihres Filmmaterials genötigt haben.


stk/dpa

Alles lesen unter

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/streit-um-leiharbeiter-amazon-verklagt-betriebsrat-a-889610.html



 














 



Urteil zu Tarifverträgen:  
Leiharbeiter erhalten 
rückwirkend mehr Lohn


 
SPIEGEL ONLINE - 13.03.2013
 
Es ist eine gute Nachricht für Zeitarbeiter:

Zehntausenden Leiharbeitern steht nachträglich 
höherer Lohn zu, das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden. 


Leiharbeiter sind oft zu schlechteren Bedingungen als die Stammbelegschaft beschäftigt 
DPA

Leiharbeiter sind oft zu 
schlechteren Bedingungen als 
die Stammbelegschaft beschäftigt

Allerdings dürfte es für viele schwer 
werden, tatsächlich Geld zu bekommen.  

mehr...



Dies geht aus fünf Urteilen hervor, die 
das Bundesarbeitsgericht am Mittwoch 
in Erfurt verkündet hat. 
Die Entscheidung betrifft Leiharbeiter, 
die nach Tarifen der Tarifgemeinschaft 
Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit 
und Personalserviceagenturen (CGZP) 
 bezahlt wurden. 
Sie haben Anspruch auf denselben Lohn 
wie ihre festangestellten Kollegen. 
Allerdings müssen Betroffene ihre Ansprüche 
innerhalb bestimmter Fristen anmelden.





Alles lesen unter: 






















DGB-Kritik:  

Staat subventioniert Leiharbeit mit Hartz IV

SPIEGEL ONLINE - 26.02.2013
 
Tausende Leiharbeiter brauchen 
zusätzlich Hartz IV zum Leben. 

Laut DGB kostet das den Staat mehr 
als 300 Millionen Euro im Jahr. 

Die Allgemeinheit subventioniert damit 
Niedriglöhne, kritisieren die Gewerkschafter. 

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Nürnberg/Berlin - 

Der Steuerzahler subventioniert nach Angaben 
des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) die Leiharbeit in Deutschland massiv mit 
Hartz-IV-Geldern. 

Allein im Jahr 2011 habe der Bund schlecht 
verdienende Leiharbeiter mit insgesamt 307,6 
Millionen Euro aufstockenden Hartz-IV-Leistungen unterstützt. 

Das berichtet der Leiter der Abteilung Arbeitsmarktpolitik im DGB-Bundesvorstand, 
Wilhelm Adamy. 

 Adamy ist auch Mitglied im Verwaltungsrat 
der Bundesagentur für Arbeit (BA) und beruft 
sich dabei auf Bundesagentur-Zahlen.  


Demo der IG Metall: 16 Prozent der aufstockenden Hartz-IV-Leistungen für Leiharbeiter 
dapd 

Demo der IG Metall: 
16 Prozent der aufstockenden 
Hartz-IV-Leistungen für Leiharbeiter

"In keiner anderen Branche waren die 
Hartz-IV-Aufwendungen für Vollzeitbeschäftigte 
höher als in der Leiharbeit. 

Nicht existenzsichernde Löhne werden 
über Hartz IV staatlicherseits immer noch 
massiv subventioniert", kritisierte der 
Arbeitnehmervertreter im BA-Kontrollgremium. 

Im Jahr 2011 seien knapp 16 Prozent der 
aufgewendeten Hartz-IV-Leistungen an 
Leiharbeiter geflossen; dabei beschäftige 
die Zeitarbeitsbranche nur drei Prozent 
aller Arbeitskräfte. 

Alles lesen unter:  

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/dgb-staat-subventioniert-leiharbeit-mit-hartz-iv-a-885748.html 













  





dapd 

Mai-Kundgebung des DGB: 
Profiteur der Zeitarbeit

DGB-Kritik:  

Staat subventioniert Leiharbeit mit Hartz IV

Auch der DGB verdient an Leiharbeit

SPIEGEL ONLINE - 21.01.2013
 
Zeitarbeit ist in deutschen Unternehmen 
allgegenwärtig - und wird von den 
Gewerkschaften zum Teil scharf kritisiert. 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund mischt in 
dem Geschäft mit einer eigenen Firma mit und 
zahlt Löhne, die unter dem von DGB-Chef 
Sommer geforderten Mindestlohn liegen. 

mehr...

Hamburg - Das Angebot ist ganz nach dem 
Geschmack von Arbeitgebern: "Wir bringen die benötigten MitarbeiterInnen zu Ihnen: Kurzfristig, 
auf Zeit oder auf Dauer und ohne Risiko!" 

So wirbt die Weitblick-Personalpartner GmbH 
auf ihrer Website für ihre Dienste, wie Hunderte 
andere Firmen auch. 

Ungewöhnlich ist hier allerdings: 
Weitblick ist eine Tochterfirma des Berufsfortbildungswerks des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). 

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Erkrath 
und Filialen in Hamburg, Berlin, Frankfurt am 
Main und Essen bietet Beratung, Personalbeschaffung und auch Arbeitnehmerüberlassung, kurz Zeitarbeit.


Die DGB-Gewerkschaften, allen voran 
die IG Metall, kritisieren die Zeitarbeit 
zum Teil heftig. 

Sie sprechen von Leiharbeit und prekärer Beschäftigung, weil Arbeitnehmer auf Zeit 
weniger Sicherheiten haben als Festangestellte 
und häufig auch schlechter bezahlt werden. 

Erstaunlich also, dass der DGB mit der 
Vermittlung von Leiharbeitern Geld verdient. 

Im Jahr 2011 hat Weitblick immerhin einen 
Gewinn von 850.000 Euro gemacht - mit dem 
Übertrag aus dem Vorjahr lag der Überschuss 
sogar bei 3,2 Millionen Euro.

Auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE heißt 
es beim DGB, Weitblick zahle einen Zuschlag 
"in Höhe der Differenz zum Branchentarifvertrag, 
der für den Entleihbetrieb gilt". 

Diejenigen, die in Neunkirchen betreut werden, 
aber zeitweilig keinen Einsatzbetrieb haben, 
bekommen in dieser Zeit ebenfalls 8,50 Euro - 
allerdings erst seit diesem Jahr. 

Vorher waren es - trotz der lautstarken DGB-Forderungen nach einem Mindestlohn - 
nur 8,19 Euro.


Die Hafengewerkschaft Contterm fordert den 
DGB auf, den betroffenen Arbeitnehmern den 
Ausgleich für die vergangenen Jahre nachzuzahlen, 
so Schomacker. 

In den aktuellen Stellenausschreibungen 
ist von dem Zuschlag keine Rede. 

Aber neue Bewerber sollen ja auch 
nicht mehr aufgenommen werden. 

Alles lesen unter

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/der-deutsche-gewerkschaftsbund-besitzt-leiharbeitsfirma-a-877620.html
 

Callcenter-Mitarbeiterin (Archivbild): Anruf bei der Leiharbeiterin  

dapd

Callcenter-Mitarbeiterin (Archivbild): 
Anruf bei der Leiharbeiterin

Leiharbeit: Lohndumping unter der 115

 
SPIEGEL ONLINE - 11.12.2012
 
Lohndumping? 

Prekäre Arbeitsverhältnisse? 

Beides nennt der Berliner Bürgermeister 
Klaus Wowereit schlimm - offiziell. 

Doch tatsächlich beschäftigen landeseigene 
Berliner Betriebe Mitarbeiter auf Dauer in 
Zeitarbeit und zu Niedriglöhnen.  

mehr...

Wo kann ich mein Auto zulassen? 

Wie beantrage ich Wohngeld? 

Wer die Berliner Verwaltung mit solchen 
Fragen anruft, der könnte eine Frau wie 
Jana Brinkmann am Telefon haben. 

Die Berlinerin mag ihre Arbeit und will sie 
nicht verlieren - deshalb möchte sie ihren 
echten Namen nicht veröffentlicht sehen. 

Sie arbeitet im IT-Dienstleistungszentrum 
Berlin, kurz ITDZ - einer Anstalt öffentlichen 
Rechts, die unter anderem die Telefonauskunft 
der Berliner Verwaltung organisiert, aber auch 
die bundesweit einheitliche Behördenrufnummer 115. 

107 Mitarbeiter arbeiten nach Unternehmensangaben 
im landeseigenen Callcenter, festangestellt ist davon allerdings nur gut die Hälfte - Brinkmann gehört nicht dazu.

Seit mehr als sechs Jahren arbeitet sie im ITDZ, angestellt ist sie aber bei einer Zeitarbeitsfirma - 
der dritten mittlerweile. Eigentlich ist Leiharbeit 
für Unternehmen gedacht, die kurzfristig 
Mehrarbeit abfedern wollen, ohne Mitarbeiter 
dauerhaft anstellen zu müssen. 

Leiharbeiter haben in der Regel weniger 
Rechte als die Stammbelegschaft: 

Ihre Verträge sind befristet, sie haben weniger 
Urlaub, striktere Regeln bei Krankheit und vor 
allem verdienen sie weniger Geld, als ihre festangestellten Kollegen.



Brinkmann bekommt einen 
Bruttolohn von rund 7,50 Euro. 

Weil der Arbeitsvertrag auf 30 Stunden 
begrenzt ist, heißt das am Ende des 
Monats gut 770 Euro. 

Zum Leben ist das auch in einer Stadt 
wie Berlin zu wenig - Brinkmann, um die 
50 Jahre alt, muss deshalb ergänzendes Arbeitslosengeld II beantragen. 

Rund 200 Euro zahlt ihr das Jobcenter, 
damit sie nicht schlechter gestellt ist als 
ein arbeitsloser Hartz-IV-Empfänger.

Das ITDZ verpflichtet die Zeitarbeitsunternehmen 
laut eigener Aussage vertraglich dazu, "nach dem Tarifvertrag "Zeitarbeit" zu vergüten", dies werde kontrolliert. Tatsächlich gibt es diesen Mindestlohn-Tarifvertrag allerdings erst seit eineinhalb Jahren 
und der Mindestlohn wurde erst zum 1. November 
auf 7,50 Euro angehoben. 

Das ITDZ beschäftigt laut eigener Aussage 48 Leiharbeiter. Wenn das Geschäft so gut läuft, 
wie das Unternehmen auf seiner Webseite 
behauptet, dann könnte das ITDZ schnell handeln 
und die Mitarbeiter fest anstellen. 

Ganz nach dem Grundsatz im Firmenvideo 
"Die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden 
steht bei uns im ITDZ an erster Stelle."

Alles lesen unter:  

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-betreibt-lohndumping-und-leiharbeit-bei-rufnummer-115-a-871134.html

Der Deutsche Bundestag: Nur drei Viertel des Existenzminimums verdient

dapd



Der Deutsche Bundestag: 

Nur drei Viertel des 
Existenzminimums verdient.


Leiharbeit:  Dumping-Löhne 

für Schreibkräfte im Bundestag

SPIEGEL ONLINE - 13.11.2012
 
Im Bundestag werden Schreibkräfte, die 
als Leiharbeiter beschäftigt sind, teilweise 
zu Niedriglöhnen beschäftigt. 

Sie verdienen laut ARD-Magazin 
"Report Mainz" so wenig, dass sie 
ihren Verdienst auf Hartz-IV-Niveau 
aufstocken müssen.  

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Berlin - Betroffen sind Mitarbeiter von 
Drittfirmen: Schreibkräfte, die als Leiharbeiter 
im Deutschen Bundestag arbeiten, verdienen 
so wenig, dass sie ohne zusätzliches Geld vom 
Staat nicht leben können. 

Nach Informationen des ARD-Magazins 
"Report Mainz" müssen sie eine Aufstockung 
auf Hartz-IV-Niveau beantragen.

Die Sendung berichtet unter anderem über den 
Fall einer alleinerziehenden Schreibkraft, die 
derzeit im Parlament arbeitet. 

"Das ist ungerecht, dass ich mit einer Vollzeitstelle 
nur drei Viertel des Existenzminimums verdiene 
und noch mit einem Viertel aufstocken muss", 
sagt die Frau. 

Alles lesen unter:  

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dumpingloehne-leiharbeiter-im-bundestag-muessen-aufstocken-a-867019.html 


Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - bei der Caritas liegt die Betonung auf "selbst" 
Corbis

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - 
bei der Caritas liegt die Betonung auf "selbst"

Unternehmen Irrsinn:  

Der Diener Gottes, ein Leiharbeiter

SPIEGEL ONLINE - 12.10.2012
 
Billig, willig und leicht loszuwerden: 

Was früher Sklaven waren, sind heute Zeitarbeiter. 

Sogar kirchliche Organisationen schmeißen feste Mitarbeiter raus, um sie danach günstig zu leihen. 

Die Zeitarbeit ist zu einem juristischen Schlupfloch verkommen, klagt Karriereberater Martin Wehrle. 

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Wo soll die Nächstenliebe wohnen, wenn 
nicht in der Caritas, dem Wohlfahrtsverband 
der katholischen Kirche? 

Wer, wenn nicht ein kirchlicher Arbeitgeber, 
könnte der profitgierigen Wirtschaft, die nur 
den Namen des schnellen Gewinns heiligt, 
als moralisches Vorbild dienen? 

Wie sah das Modell in der Praxis aus? 

Die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtete 
damals von dem Diplom-Psychologen 
Uwe Bening. 

Er hatte als Stammmitarbeiter bei der Caritas 
3600 Euro brutto im Monat verdient, dieses 
Gehalt entsprach seiner Ausbildung. 

Später wurde ihm dieselbe Tätigkeit erneut 
angeboten - diesmal jedoch über einen 
Vertrag als Leiharbeitskraft. 

Zu 800 Euro weniger Gehalt. 

Ein Drittel der rund 750 Mitarbeiter stand nicht 
mehr direkt bei dem Caritas-Verein unter Vertrag, sondern legte sich als Zeitarbeiter ins Zeug. 

Über diesen Hintereingang wurden bis 2011 die 
meisten neuen Mitarbeiter ins Unternehmen gelotst. 

Das senkt die Personalkosten und sorgt dafür, 
dass der Anteil der Stammbelegschaft immer 
mehr abnimmt.  

Mitarbeiter zum Spottpreis

Heute ist die Zeitarbeit zu einem juristischen 
Schlupfloch verkommen, durch das sich 
qualifiziertes Personal dauerhaft zum Spottpreis 
heuern lässt. 

Die Leihmitarbeiter sind von der 
Stammbelegschaft nicht zu unterscheiden: 

Sie machen dieselben Jobs. 

Sie bleiben über Jahre in der Firma. 

Nur sind sie billig, williger, leichter loszuwerden. 

Moderne Irrenhaus-Sklaven.

Immer mehr Firmen gründen Zwillings -
unternehmen in der Zeitarbeitsbranche. 

Bereits 2007 fand eine Verdi-Studie heraus: 

Nahezu jeder fünfte Leiharbeiter war über 
eine Tochterfirma im eigenen Betrieb tätig. 

Das Prinzip ist einfach: 

Die linke Hand reicht der rechten Hand 
das Personal kostengünstig rüber, 
am eigentlichen Tarif vorbei.  

Alles lesen unter: 

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ich-arbeite-in-einem-irrenhaus-martin-wehrle-a-860820.html





Der Artikel ist ein gekürzter Auszug aus Wehrles 
Buch "Ich arbeite noch immer in einem Irrenhaus". 



 

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