Donnerstag, 26. Juli 2012


Piraten News Mittwoch, 25.07.2012

Piratenpartei  [Ben]    

Wahlcomputer gehen 
nicht liebe FDP

Überhaupt nicht!






Piratenpartei Thüringen
PiratenTH: RT @lobbycontrol: 

Ein Erfolg: 

EU-Kommission will weniger 
Unternehmenslobbyisten in ihren 
Expertengruppen

Link: http://t.co/3rXLayl6

EU-Kommission will weniger Unternehmenslobbyisten in Expertengruppen

25. Juli 2012 | 

Die Europäische Kommission hat eingestanden: 

Die Expertengruppen, von denen sie sich beraten 
lässt, sind von Vertretern großer Unternehmen dominiert. 

Konkret spricht sie von 17 Gruppen bei der Generaldirektion Industrie und Unternehmen. 

Sie hat zugesagt, die Anzahl der Industriemitglieder 
in den nächsten sechs Monaten zu reduzieren und weitere Reformen vorzunehmen. 

Ein Erfolg unserer Allianz ALTER-EU und den Druck, 
den wir gemeinsam mit dem EU-Parlament ausgeübt haben.
Vorstellung der Expertengruppen-Studie in Brüssel

Vorstellung der Expertengruppen-Studie in Brüssel, rechts außen Lluís Prats von der EU-Kommission
Es war eine Überraschung für 
alle Anwesenden bei der vollgestopften 
ALTER-EU-Pressekonferenz am 10.Juli: 

Nach der Vorstellung der ALTER-EU-Studie
wonach zwei Drittel der Expertengruppen bei 
der Generaldirektion Industrie und Unternehmen 
von Vertretern großer Unternehmen dominiert 
sind, ergriff der eigens erschienene Vertreter 
dieser Generaldirektion, Lluís Prats, das Wort: 

Tatsächlich sei in 17 der Expertengruppen, 
die seine Generaldirektion berieten, die Industrie überrepräsentiert, gab er zu. 

In den kommenden sechs Monaten werde man 
sehen, ob man das Ungleichverhältnis beheben 
könne, indem man die Anzahl der 
Industrievertreter verringert.

Weitere Reformen angekündigt

Das ist ein erfreulicher Schritt. 

Aber die Europäische Kommission 
will noch mehr tun. 

In einem Brief an das Europäische Parlament 
hatte sie – offenbar just am gleichen Tag – 
weitere Schritte angekündigt, um die Beratung 
durch die etwa 800 Expertengruppen 
ausgeglichener zu machen: 

So sollen Industrievertreter nicht mehr als
“neutrale Experten” herangezogen werden. 

Auch soll es einheitliche Regeln in allen 
Abteilungen für die Auswahl der Expertinnen 
und Experten geben: 

Ausschreibungsverfahren sollen dabei deutlich 
häufiger angewendet werden als bisher, 
die Transparenz des gesamten Verfahrens 
sowie um der schließlich ausgewählten 
Beraterinnen und Berater soll vergrößert werden.

Das Parlament darf nicht 
zu schnell nachgeben

Die Zugeständnisse der Kommission erfolgen 
nicht auf rein freiwilliger Basis: 

Mit ihrem Arbeitspapier, das sie dem Parlament geschickt hat, will die Abgeordneten davon 
für Teile des Budgets der Expertengruppen 
aufzuheben. 

Diese Sperre ist auch ein Erfolg für unser 
europäisches Netzwerk ALTER-EU 
(Allianz für Lobby-Transparenz und ethische Regeln). 

Seit Jahren machen wir auf die Problematik der einseitigen Besetzung vieler Expertengruppen aufmerksam. 
Das EU-Parlament hatte auf unsere Recherchen 
und Öffentlichkeitsarbeit hin bereits mehrere 
Versuche gestartet, die EU-Kommission zu 
Maßnahmen zu bewegen – immer ohne Erfolg. 

Im Oktober 2011 hatte das Parlament dann 
genug davon, sich von der Kommission 
auf der Nase herumtanzen zu lassen. 

Nun haben unser öffentlicher Druck und der 
finanzielle Druck des Parlaments zusammen 
etwas bewirkt. 

Das Parlament darf jetzt jedoch nicht vorschnell nachgeben. 

Die Kommission muss erst wirkliche 
Verbesserungen vorweisen können – 
noch sind die in Aussicht gestellten  

Maßnahmen der Kommission reine Absichtserklärungen.

Kommission zählt nur 17 
unausgewogene Expertengruppen, ALTER-EU 32

Rätselhaft bleibt auch, warum die Europäischen Kommission lediglich 17 Gruppen mit 
Überrepresäntanz von Unternehmen in der Generaldirektion Unternehmen und Industrie 
gefunden hat – ALTER-EU kommt auf 32. 

In der Liste der 17 Gruppen, die die 
Kommission ausgemacht hat, fehlen 
so fragwürdig zusammengesetzte Gruppen 
wie die  „FP7 Security Advisory Group”. 

Diese Gruppe spielt eine entscheidende Rolle 
in der Mittelvergabe für Sicherheitsforschung. 

9 der 14 Nicht-Regierungsmitglieder vertreten Konzerninteressen. 

Manche dieser Konzerne gehören gleichzeitig 
zu den Begünstigten der diskutierten Mittelvergabe. 

Auch die European Business 
Organisation Worldwide fehlt: 

eine Lobbygruppe, die den Status 
einer Expertengruppe erhalten hat. 

Beide Gruppen haben wir als Fallbeispiele 
in der jüngsten Studie untersucht. 

Die Auseinandersetzung mit der EU-Kommission 
ist also noch nicht zu Ende – aber wir freuen 
uns über die jüngsten Teilerfolge und werden 
weiter dran bleiben.

Videos und weitere Details zur Vorstellung 





Piratenpartei  [Ben]    

Wollt ihr die totale Überwachung, nicht oder? 

Dann stoppt INDECT ! 

Europaweite Rundumüberwachung – PIRATEN unterstützen Protest gegen INDECT

Link:  
http://www.piratenpartei.de/2012/07/25/europaweite-rundumuberwachung-piraten-unterstutzen-protest-gegen-indect/

Potsdamer Konferenz

Die Piratenpartei Deutschland ruft zur 
Unterstützung des bundesweiten Aktionstag 
zum Projekt »Intelligentes Informationssystem 
zur Unterstützung von Überwachung, Suche 
und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in 
städtischer Umgebung« (INDECT) am 28 Juli auf. 

An dem Tag soll mit Demonstrationen und Informationsständen auf das EU-Projekt zur »Rundumüberwachung« aufmerksam 
gemacht werden.

»Bei diesem Projekt werden Steuergelder verwendet, 
um Programme zu entwickeln, die eine völlig neue Art der Überwachung der Bevölkerung ermöglichen. 

Dies ist ein weiterer Schritt weg vom 
demokratischen Rechtsstaat hin 
zum Präventionsstaat. 

Jeder Bürger wird unter Generalverdacht gestellt. 

Dieses Menschenbild ist völlig unvereinbar mit  
jeder Form von Rechtsstaatlichkeit«, so Markus Barenhoff, stellvertretender Bundesvorsitzender 
der Piratenpartei Deutschland.

INDECT soll durch das Zusammenführen 
vielfältiger Informationen aus 
unterschiedlichen Datenquellen ermöglichen, 
Aktivitäten zu erkennen, die in das Muster 
einer vermuteten Gefährdung passen. 

Benutzt und ausgewertet werden sollen 
beispielsweise Daten aus 
Videoüberwachungsanlagen, aus Mobilfunkdaten generierte Bewegungsprofile oder auch 
Informationen zu Konsumverhalten, 
Internetnutzung oder aus sozialen Netzwerken.

»Der Generalverdacht, den das System in seiner Arbeitsweise impliziert, überträgt sich auf das 
einzelne Individuum. 

Dadurch wird in letzter Instanz die 
Unschuldsvermutung ausgehöhlt. 

In der Gesellschaft breitet sich das Gefühl 
einer ständigen Beobachtung aus. 

Das erzeugt ein Klima der Bedrohung und des Misstrauens, das wir nicht hinnehmen dürfen«, 
ergänzt Barenhoff.

Weitergehende Informationen zu INDECT und 
den geplanten Aktionen sind hier zu finden:

http://www.stopp-indect.info/?p=380&lang=de

http://www.alios.org/blog/2011/03/diszipliniert-die-offentliche-uberwachung-unsere-wahrnehmung-das-beispiel-indect/

Piratenpartei Thüringen und Piratenpartei 


Sozial ist was Arbeit schafft ? 
Oder etwa doch nicht ?




Piratenpartei Thüringen und  
Piratenpartei haben einen Link geteilt.


Link:  


Am vergangenen Wochenende wurde in 
Wolfenbüttel die Aufstellungsversammlung 
der Piratenpartei Niedersachsen wiederholt.

Der am gleichen Wochenende angesetzte Landesparteitag 2012.2 endete am 21.07.2012 
gegen Nachmittag, die Aufstellungsversammlung begann kurz danach.

Ein Wahlvorgang musste abgebrochen und 
wiederholt werden, da Akkreditierungsfehler 
bekannt wurden. 

Im darauf folgenden Wahlgang wurden erfolgreich 
30 Kandidaten (+ 3 Nachrücker) für die Landesliste 
 zur Landtagswahl 2013 gewählt.

Am 22.07.2012 um 23:18 wurde die Aufstellungsversammlung unterbrochen 
und vertagt. 

Die Reihenfolge der Listenplätze wird am 25. 
und 26. August in Delmenhorst von den 
Mitgliedern festgelegt.

Ein zentraler und wichtiger Punkt für uns Piraten: Basisdemokratie. Daher haben wir kein Delegiertensystem wie andere Parteien. 

An einem Piraten-Parteitag darf grundsätzlich 
jedes Parteimitglied teilnehmen, Anträge stellen, kandidieren, mitbestimmen – gleiches gilt für 
eine Aufstellungsversammlung, sofern die 
rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Mixed Zone: Auf der Aufstellungsversammlung 
gab es eine Mixed Zone und eine Private Zone, 
deren Bedeutung den Journalisten vor Ort 
erklärt wurde. 

Die Private Zone lag im hinteren Teil des 
Saales und umfasste ca. 1/3 der 
gesamten Plätze. 

Die dort sitzenden Menschen wollten keine 
Interviews geben, keine Nahaufnahmen von 
sich oder ihren Monitoren. 

Aufnahmen aus der Ferne wurden zu 
keiner Zeit verhindert. 

Ich habe anhand eines Screenshots aus 
einem RTL-Bericht einmal verdeutlicht, 
wie das dann aussah (orange markiert: 
die Private Zone):


Im folgenden unkommentiert Auszüge 
aus der Berichterstattung über die Aufstellungsversammlung durch 
die Presse:

 





die schlecht recherchiert sind, Fakten verdrehen, 
es nicht so genau nehmen. 

Ich habe sie lediglich exemplarisch herausgesucht, 
weil sie mir als erstes in die Finger kamen – 
und ja, es gibt auch gute Berichte.

Falsch über Fehler berichten und diese 
anprangern, das ist schon ein bisschen weird.

Liebe Journalisten.
 

Mit uns kann man reden. 

Wenn Ihr Fragen habt: 

Stellt sie. 

Wir werden sie beantworten.

Vielleicht treffen wir uns ja in 
Delmenhorst auf einen Kaffee?












Piratenpartei  [Ben]  

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