Freitag, 1. Juni 2012


Piraten News Freitag,   01.06.2012


   Piratenpartei    [Ben]

Rücktritt unseres Pressesprechers. 

Danke für 3 Jahre ehrenamtliches "Arschaufreissen" 
für uns!



Link: 

Der Erfolg der Piratenpartei zehrt an den Kräften 
des Personals. 

Jetzt hat der Bundespressesprecher der Partei, 
Lang, seinen Rücktritt erklärt. 

In einem offenen Brief an den Vorstand begründete 
er diesen Schritt mit Überlastung. 

Wie viele seiner Kollegen arbeitete Lang ehrenamtlich.

Der Bundespressesprecher der Piratenpartei, Christopher Lang, ist von seinem Amt zurückgetreten. 

In einem offenen Brief an den Bundesvorstand begründete Lang seinen Schritt mit einer 
Überlastung durch die bislang ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe.

"Wir brauchen mehr bezahltes und im selben Zuge fachlich qualifiziertes Personal, um die stetig 
steigenden Anforderungen abzudecken", 
forderte Lang. 

"Ich kann nicht mehr, bin für den Moment müde, ausgepowert und erschöpft!", heißt es in dem Brief.

Lang betonte, er wolle künftig ein geplantes 
Studium nicht weiter hinausschieben und werde 
sich intensiver auf seine Familie, Freunde und 
das nicht-politische Leben fokussieren.

Fähnchen der Piratenpartei (Foto: REUTERS)
Der Preis des Erfolgs: 
Ehrenamtliche Mitarbeiter 
schmeißen hin.

Aus diesem Grund trete ich mit sofortiger Wirkung 
[...] als Bundespressesprecher der #Piraten zurück. bit.ly/Jxiq0h
  
Christopher Lang (@ABS0LEM) Juni 1, 2012
Langs letzter Tweet als Bundespressesprecher 
der Piraten

Stellvertreter streicht ebenfalls die Segel

Auch Langs Stellvertreter Aleks Lessmann schmiss 
vom Vormittag die Brocken hin: 

Ohne Lang bleibe "gute Arbeit auf der Strecke", "
die ich alleine nicht weiter führen kann und will",  

Viele der für die Pressearbeit zuständigen Piraten 
hätten "ihre Arbeit zurückgefahren (oder) eingestellt".

Arbeit soll auf mehr Schultern verteilt werden

Damit bleibt aus dem dreiköpfigen Presseteam der Piratenpartei nur noch Anita Möllering übrig, die im 
April ihre Arbeit als Bundespressesprecherin aufgenommen hatte. 

Im Gegensatz zu den beiden anderen hat sie eine bezahlte Stelle. 
Der Bundesvorstand kündigte an,für das Presseteam vier ehrenamtliche Stellen neu auszuschreiben, um 
"die gestiegenen Belastungen auf mehr Schultern 
zu verteilen".

Möllering bedauerte die Entscheidung Langs und Lessmans. 

"Das ist ein tiefer Einschnitt für die Pressearbeit der Piratenpartei. Dennoch müssen wir jetzt nach vorne schauen und auch die Chancen, die in einer neuen Situation stecken, sehen." 

Der Bundesvorstand werde an diesem Wochenende auch über einen "Neustart" der Pressearbeit beraten.

Auch der Parteichef ist ein Ehrenamtlicher

Piraten-Chef Bernd Schlömer (Foto: dpa)  

Bernd Schlömer erhält kein 
Gehalt von den Piraten.

Die Piratenpartei setzt im Gegensatz zu anderen 
Parteien auf den Funktionsebenen stark auf ehrenamtliche Arbeit. 
Selbst der Parteivorsitzende Bernd Schlömer 
erhält keine Gehalt von der Partei - er arbeitet 
im Verteidigungsministerium und darf während 
der Arbeitszeit nicht für die Piraten aktiv sein.

Die Arbeitsbelastung hatte bereits in der 
Vergangenheit zu Personalwechsel geführt. 

So hatte Anfang des Jahres die politische 
Geschäftsführerin Marina Weisband ihren 
Rückzug aus dem Amt angekündigt und dies mit gesundheitlichen Problemen begründet. 
Sie will nun zunächst ihr Psychologiestudium beenden.

WeltatlasWeltatlas: Deutschland [Flash|HTML]















   Piratenpartei    [BenPiratenpartei Brandenburg -
  
          gelesen um 18:50 Uhr

 
Thema des Monats Juni: Gesundheitspolitik. 
Da gibt es nicht wenige dicke Bretter zu bohren, oder?
Link:



“Bürgerbeteiligung und Wahlrecht”, “Kinder, Jugend 
und Bildung”, “Innere Sicherheit”, “Frauen in 
der Piratenpartei und in der Gesellschaft” 
sowie “Grundrecht auf Internet” – dies waren 
Themen, mit denen sich die PIRATEN Brandenburg 
in den vergangenen Monaten im Rahmen 
der Diskussionsabende zum 
Thema des Monats” beschäftigt haben. 

Bei diesen Diskussionsrunden beteiligten sich 
jeweils etwa 30 Piraten und weitere Interessierte. 

Im Ergebnis der beiden 
vergangenen Themendiskussionen fanden 
sich Mitglieder der Piratenpartei zusammen, um 
die angesprochenen Thematiken in den Arbeitskreisen Gleichstellung und Breitband weiterzubearbeiten. 

Beide Arbeitskreise werden sich in Kürze gründen – Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Im aktuellen Monat Juni werden sich die 
 PIRATEN Brandenburg mit dem 
Thema “Gesundheitspolitik” beschäftigen. 

Auf Ebene des Landes Brandenburg haben die 
PIRATEN bislang noch keine detaillierten Aussagen 
zur Thematik getroffen – die AG Gesundheit beschäftigt sich jedoch mit verschiedenen Bereichen der Gesundheitspolitik. 

Auf Bundesebene wurde bereits ein Positionspapier verabschiedet, das mehr Transparenz 
im Gesundheitswesen und eine 
stärkere Korruptionsbekämpfung fordert. 

Außerdem wurden in zahlreichen Wahlprogrammen 
der Landesverbände Aussagen zur Gesundheitspolitik getroffen – unter anderem in 
Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen 
oder Rheinland-Pfalz.

»Die Sicherstellung der ambulanten 
medizinischen Versorgung und der Pflege 
sind bedeutende Aufgaben der Landesregierung in 
den nächsten Jahren. 

Aufgrund der demographischen Entwicklung werden 
vor allem die Probleme in der Pflege immer 
größer werden. 

An dieser Stelle müssen zeitnah zukunftsfähige 
und schnell umsetzbare Lösungen entwickelt werden. 

Diese Herausforderungen sind vor allem in den 
ländliche Regionen des Landes stark 
ausgeprägt«, erklärt Michael von Gradolewski, 
Beisitzer im Landesvorstand der PIRATEN 
Brandenburg.  

»Leider wird ein einziger Diskussions- 
und Informationsabend nicht ausreichen, um für 
alle Probleme auch Lösungen zu finden. 

Wir hoffen jedoch die Mitglieder zu sensibilisieren 
und neue Mitstreiter für die AG Gesundheit gewinnen 
zu können.«

Wir laden alle Interessierten – sowohl Piraten aus 
dem Land Brandenburg, als auch Piraten aus 
anderen Ländern und Sympathisanten – zu 
einem Diskussionsabend zum 
Thema “Gesundheitspolitik” ein. 

Stattfinden wird dieses Treffen am 29. Juni 2012 
ab 20:00 Uhr online auf dem  

Wir sind gespannt auf vielfältige und 
interessante Diskussionen!

























  Piratenpartei Thüringen gelesen um 18:20 Uhr 

Wer gerne teilnehmen möchte...



Link:


Samstag, 9. Juni um 14:00 - 

Erfurt Hauptbahnhof

Anti ACTA Erfurt die Dritte - Gegen den Überwachungswahn der EU

Der lange Arm der Konzernwirtschaft ruft offen 
Occupy Erfurt / Thüringen und Anonymous Erfurt 
rufen zur dritten friedlichen Kundgebung gegen 
ACTA auf. 
Ihr seid alle recht herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Sa, 09.06.2012, 14.00 Uhr, 
Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz, Erfurt.

Statt Intransparenz und Hinterzimmerpolitik fordern 
wir Demokratie, Transparenz und die Integration der Zivilgesellschaft bei der Entstehung internationaler Abkommen.
 
Wir wollen eine Politik, die den Menschenleben stets 
vor Geschäftsinteressen stellt.
 
Statt einer gefährlichen Privatisierung des Rechts fordern wir den Erhalt und Ausbau von Grund- und Freiheitsrechten.
 
Wir setzen uns für ein modernes, verständliches 
und menschenfreundliches Urheberrecht ein, das 
die Interessen von Kreativen und Nutzern vereint.

WIR FORDERN DESHALB:

 
Den sofortigen Stopp des ACTA-Abkommens.
 
Die Ablehnung des Abkommens durch 
die Parlamente.
 
ROUTE: wird bekannt gegeben.



KONTAKTE EINLADEN: So geht´s für alle auf einmal: http://pastie.org/pastes/3380106/text


Worum geht es:
http://acta.digitalegesellschaft.de/
 
.. ist mehr als das Ende vom Besen. 
Demonstrationen im Namen der Freiheit unter der 
Fahne von Anonymous laufen IMMER friedlich ab. 

Anon ist kein krimineller, oder terrorist, oder gewaltätiger. 

Anon steht für die Rechte und die Freiheit des Menschen.

Ihr wollt einen Redebeitrag bringen?

 
Gern! 
Bitte um kurze Absprache.


Wir freuen uns auf jeden Einzelnen von Euch und 
über jedes Gespräch, das wir führen können.

Ladet alle eure Freunde ein und TEILT dieses Event!
 

Willy-Brandt-Platz 12, 99084 Erfurt, Germany



  Piratenpartei Thüringen via Flexi Bell

gelesen um  18:00 Uhr 

Leihbeamte: FDP-Ministerien beschäftigen Lobbyisten als Top-Berater - SPIEGEL ONLINE


Neuer Ärger für die Liberalen: 

Laut Innenministerium sind Vertreter von Verbänden 
als Spitzenberater in FDP-geführten Bundesministerien beschäftigt. 

Der Gesandte eines Kassenverbands arbeitete 
laut "Financial Times Deutschland" sogar einen Gesetzentwurf mit aus.

Link:   

Arzneimittel: Pharmalobby nimmt Einfluss in Ministerien








DPA

Arzneimittel: 
Pharmalobby nimmt Einfluss in Ministerien

Hamburg - Der neueste Lobbyismusbericht des Bundesinnenministeriums wirft ein schlechtes 
Licht auf die FDP

Mitarbeiter von Wirtschafts- und Interessenverbänden arbeiten demnach vor allem in Bundesministerien der Liberalen, teils sogar als Berater für die Ministeriumsspitze. 

 ("FTD") unter Berufung auf das Dokument, in dem 
das Innenministerium alle sechs Monate die Beschäftigung externer Mitarbeiter in Ministerien zusammenfasst.

Das Gesundheits- und das Entwicklungshilfe -
ministerium hätten zwei Mitarbeiter des Verbands 
der Ersatzkassen und einen des Bundesverbands 
der Deutschen Industrie (BDI) monatelang als 
Externe eingesetzt, berichtet die "FTD". 

Sie hätten Aufgaben mit Bezug zur Leitungsebene betreut.

Die Mitarbeit von Externen in Ministerien ist per se 
nicht illegal. 

Ministerien und Verbände wiesen in der Vergangenheit immer wieder darauf hin, dass es nützlich sein kann, 
die Kompetenz Externer zu nutzen. 

Allerdings gibt es oft Interessenskonflikte.

So arbeitete ein Mitarbeiter des Kassenverbands laut "FTD" einen Gesetzentwurf mit aus. 

Die Organisation Transparency sieht darin einen Rechtsverstoß. 

Laut einer Verordnung dürften externe Mitarbeiter grundsätzlich nicht an der Formulierung von Gesetzentwürfen mitarbeiten, sagte ihr 
Geschäftsführer Christian Humborg der Zeitung. 

Es ist nicht das erste Mal, dass herauskommt, wie 

Andere Fälle, die der Bericht auflistet, finden Antikorruptionskämpfer zumindest grenzwertig. 

So arbeitet im Auswärtigen Amt ein BDI-Lobbyist 
im Außenförderungsreferat mit, der sich unter 
anderem um Investitionsgarantien kümmert. 

Investitionsgarantien sind im kommerziellen 
Interesse der im BDI organisierten Unternehmen.

Höchstarbeitszeit liegt bei zehn Jahren

Der Zeitung zufolge gab es im zweiten Halbjahr 
2011 in den Ministerien 70 Leihmitarbeiter. 

Davon kamen sechs aus Wirtschafts- oder 
anderen Interessenverbänden, 43 stammten 
vom Zentrum für Luft- und Raumfahrt. 

Externe sollen "im Regelfall" nicht länger als 
sechs Monate in Ministerien arbeiten. 

Tatsächlich wird diese Frist oft nicht eingehalten. 

Laut "FTD" waren 43 Externe deutlich länger 
beschäftigt, die Höchstarbeitszeit liegt bei 
zehn Jahren.

Im Entwicklungsressort (BMZ) etwa leistete ein Klimaexperte des BDI im G8/G20-Referat für zwei 
Jahre "Unterstützung der zuständigen Referenten 
bei der Erarbeitung/Koordinierung von 
BMZ-Positionen", berichtet die "FTD". 

Dabei verbietet eine Verordnung den Einsatz 
Externer in "Funktionen im Leitungsbereich".

Unionsgeführte Ministerien verzichten laut "FTD" weitgehend auf Verbandsmitarbeiter - mit 
Ausnahme des Umweltressorts von 
Norbert Röttgen, das einen Externen von 
einer Umweltschutzorganisation beschäftigt.

Seit dem 1. Januar 2008 werden Einsätze externer Personen durch das Bundesministerium des 
Inneren dokumentiert. 

Die Berichte erscheinen über Berichtszeiträume 
von je einem halben Jahr und enthalten unter 
anderem Angaben zur Anzahl der externen 
Personen, der Dauer ihres Einsatzes, der Form 
der Entlohnung, dem Einsatzbereich und der 
Tätigkeit in der Bundesverwaltung. 

Die Organisation LobbyControl fasst die 
Ergebnisse regelmäßig in ihrer Lobbypedia zusammen.

ssu










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